Von QlikSense zur skalierbaren BI-Plattform auf Snowflake & Power BI
Saint-Gobain baut für Deutschland und Österreich eine zentrale Data-&-Analytics-Plattform auf — für dreistellig viele Berichtsbauer und vierstellig viele Endanwender. Weiler Consult begleitet das Team Schritt für Schritt auf das nächste Power-BI-Level.
Kein Werkzeugwechsel — eine Plattform für Hunderte
Für Deutschland und Österreich sollte eine neue Data-&-Analytics-Plattform entstehen: skalierbar, performant, sicher. Mindestens eine dreistellige Zahl an Berichtsbauern, eine vierstellige Zahl an Endanwendern. Gearbeitet wurde zuvor ausschließlich mit QlikSense — Power-BI-Know-how war am Anfang kaum vorhanden.
Das eigentliche Risiko lag nicht im Tool, sondern im Multiplikator. Jede Entscheidung, die am Anfang getroffen wird — wie ein Datenmodell aufgebaut ist, wer welche Zeile sehen darf, woran man einen fertigen Bericht erkennt —, vervielfältigt sich später hundertfach. Dazu kamen die Abhängigkeiten zum Headquarter in Frankreich: Standards, die hier gesetzt werden, müssen dort tragen.
Vier Stränge parallel — und ein Governance-Modell, das trägt
Gearbeitet wurde nicht an „Power BI", sondern an klar getrennten Strängen: ein Governance-Konzept samt Row-Level-Security, ein harmonisiertes semantisches Datenmodell mit Dataflows, Monitoring und Logging für den Betrieb — und Modellierungsstandards, die gemeinsam mit den französischen Kollegen abgestimmt wurden. Jeder Strang mit eigenem Termin, eigener Aufgabenverteilung, protokolliert und konsequent nachgehalten.
Für die Befähigung derselbe Grundsatz: nicht alle gleichzeitig. Geplant wurde ein Rollout über zunächst 20 bis 30 Key User, die ein bis zwei Stunden pro Woche investieren können — und von dort in die Breite. Das Lernkonzept aus On-Demand-Learnings, Einzel- und Gruppensessions überführt die Theorie jeweils in den eigenen Anwendungsfall, nicht in einen Übungsdatensatz.
Erste Früchte — mitten im laufenden Programm
- Das Governance-Modell war die intensivste Arbeit — und hat im Haus überzeugt: die Ergebnisse haben das eigene Management beeindruckt.
- Auch die französischen Kollegen haben die vorausschauende Ausrichtung und die Art der Kommunikation ausdrücklich anerkannt. Das zählt, weil Standards nur tragen, wenn das Headquarter sie mitträgt.
- Die Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten als effizient, organisiert und hochwertig beschrieben — nicht als Beratungsleistung, die man erduldet.
- Ein Rollout-Pfad steht: erst die Key User, dann die Breite bis in den vierstelligen Bereich.
- Das Programm läuft bis etwa 2027 — und übersteht Pausen. Verschieben sich Go-live-Termine im Konzern, hält ein schlankes Betreuungsmodell den Faden, statt das Projekt abzureißen.
Dennis Wasserek im Video
In der Art und Weise der Zusammenarbeit wirklich erste Klasse — nach Verbesserungen zu suchen ist schwierig, weil ihr schon auf sehr hohem Level unterwegs seid.
Ähnliche Ausgangslage bei dir?
Wir gehen deinen BI-Score gemeinsam durch und identifizieren die drei größten Hebel. Am Ende weißt du, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist — oder ob du mit der Roadmap allein weitermachst.