Vom SAP Business Warehouse zu Power BI
Der Support für das Business Warehouse lief aus, der Konzern hatte Power BI als neues Reporting-System gesetzt, und Erfahrung damit hatte im Controlling niemand. Aus dieser Ausgangslage ist ein strukturierter Modulaufbau geworden, an dem mehrere Berichte parallel entstanden sind.
Das Ergebnis auf einen Blick
Der Support endet, das neue System kennt niemand
Das Controlling von Rigips in Deutschland hatte jahrelang mit dem SAP Business Warehouse gearbeitet. Zwei Dinge kamen zusammen: der Support dafür lief aus, und der Konzern entschied, das Reporting-System auf Power BI umzustellen. In der Konzernstrategie war eingeplant, dass niemand im Haus Erfahrung damit hatte.
Gebraucht wurde deshalb keine Software, sondern eine Anleitung: wie geht man das am besten an, was muss man von Anfang an beachten, und wie kommt ein Team langsam und gezielt in ein Werkzeug hinein, das es mit allen Facetten produktiv nutzen soll. Ein Reporting-System, das man nicht versteht, ist kein Fortschritt gegenüber dem alten.
Module, die aufeinander aufbauen, plus ein Ansprechpartner
Der Aufbau lief in Modulen, eines auf dem anderen, und genau das war der Punkt, den das Controlling zu schätzen wusste: eine klar aufgezeigte Richtung für die Erstellung von Berichten statt Versuch und Irrtum. Dazu drei Kanäle, die ineinandergreifen: ein Hilfeportal über die Community für die schnellen Fragen, Einzeltermine für alles, was sich dort nicht lösen ließ, und Check-up-Calls im Wochen- oder Zweiwochenrhythmus.
Diese Calls hatten eine Nebenwirkung, die der Kunde selbst als Vorteil benennt: sie bauen Druck auf. Bis zum nächsten Termin war etwas zu erledigen, jemand hatte etwas zu präsentieren, vorher gemeinsam festgelegt. Wer im Tagesgeschäft eine halbe Stunde Luft hat, beschäftigt sich dann wirklich damit, statt es wieder zu verschieben.
Entschieden hatte sich Rigips aus zwei Gründen für Weiler Consult: die eigene Muttersprache, statt irgendwann eine französische oder englische Fassung aus dem Konzern zu bekommen. Und ein persönlicher, dauerhafter Kontakt statt eines Online-Kurses, bei dem man nie jemanden erreicht.
Nicht ein Bericht, sondern mehrere, gleichzeitig
- Mehrere Berichte entstanden parallel, nicht einer nach dem anderen. Der Kunde nennt diese Projekte ausdrücklich erfolgreich.
- Auch ein klares Nein hilft. Die Antwort „das geht nicht" oder „das geht noch nicht in Power BI" kam, wenn sie zutraf, samt Workaround, mit dem sich das Problem trotzdem zufriedenstellend lösen ließ.
- Hinweise, an die im ersten Moment niemand dachte. Themen, die sonst viel später aufgeschlagen und sich dann nur mit erheblichem Aufwand nachträglich hätten einbauen lassen.
- Erreichbarkeit im Takt der Arbeit. Liegen ein paar Tage oder eine Woche zwischen Frage und Antwort, muss man sich erst wieder hineindenken. Genau das ist nicht passiert.
- Power BI bleibt in Bewegung, die Updates kommen laufend. Auf diesem Stand zu bleiben war Teil der Leistung, nicht Aufgabe des Kunden.
Dirk Niederste-Berg im Video
Mir hat sehr gefallen, dass das sehr strukturiert war. Es war aufeinander aufgebaut, also wirklich so, wie wir das im Controlling auch mögen. Wir hatten einen direkten Kontakt, das ist auch immer sehr wichtig.
Umstieg auf Power BI vor der Brust?
Wir gehen deinen BI-Score gemeinsam durch und identifizieren die drei größten Hebel. Am Ende weißt du, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, oder ob du mit der Roadmap allein weitermachst.